Die Nordsee und das Weltnaturerbe Wattenmeer

Die Nordsee und das Weltnaturerbe Wattenmeer

Bereits vor 350 Millionen Jahren existierte die Nordsee in verschiedenen Gestalten und Größenordnungen. Ihre heutige Form hat die Nordsee seit vor 11.000 Jahren nach dem Ende der Eiszeit erhalten.

Etwa 80 Millionen Menschen leben heute in einem 150 km Bereich an den Küsten der Nordsee. Das Schelfmeer besitzt eine Durchschnittstiefe von 94 Metern und ist das Bindeglied zum Atlantischen Ozean.

Geprägt wird das „Image“ der Nordsee durch die Gezeiten / Tiden, in Form von Ebbe und Flut.

Ausgelöst werden diese durch die Gezeitenwellen des Nordatlantiks, da die Nordsee selbst zu klein und flach ist, um eine nennenswerte Tide auszubilden.

Zwischen zwei Tidenhochwässern vergehen 12,5 Stunden (genau 12 h und 25 min.), so dass am Tag 2 mal Flut und 2 mal Ebbe herrscht.

Bei Ebbe zeigt sich das wunderschöne Wattenmeer, dass gerade in den Abendstunden und beim Übergang vom Niedrigwasser zur zurückkehrenden Flut wunderschöne Impressionen und Lichtreflexionen bietet.
Besonders empfehlenswert sind Abendwattwanderungen von einer Insel zum Festland. Dabei bereisen Sie tagsüber mit einer Fähre die Insel und wandern in den frühen Abendstunden 2-3 Stunden über das unendlich weit erscheinende Wattenmeer zurück.

Gut und gesund für alle Menschen - aber besonders für Asthmatiker und Menschen mit Hauterkrankungen - ist das bekannte Reizklima der Nordsee. Starke Winde, zum Teil hohe Temperaturschwankungen, eine intensive UV-Strahlung, sowie die salzhaltige Luft der Nordsee regt unser Immunsystem, das natürliche Abwehrsystem unseres Körpers, an und stärkt es. Durch das brechen der Wellenkämme gelangen Meerwassertröpfchen in die Luft. Diese Brandungsaerosole sind reich an Salz, Jod, Magnesium und Spurenelementen. Dadurch regt das Reizklima der Nordsee besonders die Immunreaktion der Haut und der Atemorgane an.